Meine Fahrt geht diesmal ins Kremstal, ohne konkretes Ziel, einfach drauf los. Der Kremstalradweg verläuft meist auf Nebenstraßen ohne nennenswerten Steigungen. Es ist ein angenehmes Radfahren zwischen Wiesen und bereits abgeernteten Feldern.
In Wartberg verlasse ich das Kremstal und mache einen Abstecher auf den Magdalenaberg. Den hätte ich mir aber sparen können, denn die lange Steigung kostet viel Strom. Bis zum Bahnhof in Kirchdorf sollte ich es aber schaffen, zumal es bis Inzersdorf bergab geht.
Dort bleibe ich kurz stehen um auf der App die kürzeste Strecke zu suchen. Und was sehe ich da? Eine E-Bike Ladestation mitten am Ortsplatz mit einem passenden Ladekabel und daneben ein Gasthaus. So ein Zufall, hier bekomme ich Strom für mein Rad und eine Jause für den hungrigen Radler.
Nach einer ¾ Stunde fahre ich weiter, lasse Kirchdorf links liegen und steuere den Stausee in Klaus an. Hier war ich noch nie schwimmen, was ich heute endlich nachhole. Ohne Eile und mit genug Strom im "Tank" radle ich später zur Bahnstation in Klaus zurück, wo ich meine Fahrt ins Blaue beende.