Dutra / 8.6.2026

Ohne konkretes Ziel radle ich entlang der Traun nach Wels, wo ich spontan zum Stadtplatz abbiege. Hier war ich schon eine Ewigkeit nicht mehr und mir gefallen die alten Häuser und schmalen Gassen. Positiv überrascht bin ich auch von der guten Beschilderung des Radweges. So finde ich ohne langes Suchen den richtigen Weg aus der Stadt.

Langsam nähere ich mich dem Trattnachtal und folge nun einige Kilometer dem gleichnamigen Radweg. Ungeplanterweise (Abzweigung übersehen) komme ich nach Winkling. Für nicht Ortskundige, das ist kurz nach Oberstötten, wo mir eine alter Traktor auffällt. Es ist ein Dutra, ein Ungetüm aus Stahl und riesigen Rädern mit dem Ostblockcharme aus den 1970er Jahren. So hat man früher Fahrzeuge gebaut.

In Anbetracht der schwindenden Akkuladung muss ich mir langsam eine Bahnstation für die Rückfahrt suchen. Zell an der Pram erscheint mir dafür passend zu sein. Und praktischerweise gibt es hier wieder einen Radweg, den R 21, wobei die Bezeichnung "Radweg" irreführend ist. Eine bauliche Trennung gibt es nämlich nicht, was bei dem geringen Verkehr auf den Nebenstraßen auch nicht notwendig ist.

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