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Signalkogel / 2.6.2026

Eine AV-Wanderung mit Bahn und Bus. Nach einer relativ kurzen Anreise (1:15 ab Linz) starten wir bei der Großalm. Den höchsten Punkt des Tages, das ist der hintere Signalkogel, der im Gegensatz zum vorderen Signalkogel keine Aussicht zu bieten hat aber um 108 Meter höher ist, erreichen wir nach etwa einer Stunde.

Auch beim anschließenden Übergang zum vorderen Signalkogel gibt es wenig zu sehen, dafür ist die Aussicht am Gipfel umso besser. Vom Brunnkogel zum Grünalmkogel und darunter der dunkelblaue Langbathsee, ein herrlicher Blick.

Obwohl der See schon zum Greifen nahe liegt, benötigen wir noch fast eine Stunde bis zum Langbathseestüberl. Dort verzichte auf das Mittagessen, was mir beim fleischlastigen Angebot nicht schwer fällt und nehme stattdessen ein Bad im überraschen warmen Wasser (geschätzt 19-20 Grad).

Der weitere Routenverlauf ist abwechslungsreich. Auf Forststraßen und Waldwegen gehen wir zum ehemaligen Gasthaus Windlegern (jetzt Frühstückspension) und von dort immer bergab zur Bushaltestelle in Neukirchen.

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Haugstein / 28.4.2026

Die heutige AV-Wanderung entspricht großteils einer Etappe des Donausteiges, die ich vor drei Jahren gegangen bin. Abweichend vom Originalweg drehen wir am Beginn eine Ehrenrunde in der Gemeinde Vichtenstein, wobei ich mir nicht sicher bin, ob das so beabsichtigt ist. Aber egal, die Waldwege sind angenehm zu begehen und das Wetter ist perfekt.

Nach drei Stunden erreichen wir den höchsten Punkt des Innviertels, hauptsächlich bestehend aus einigen Felsen mitten im Wald. Zum Rasten ein idealer Platz, zum in die Ferne Schauen ungeeignet.

Schöne Ausblicke gibt es dafür beim Abstieg ins Donautal. Bis zum Hochficht reicht der Blick, die Schneisen der Schipisten sind mit freiem Auge gut zu sehen. Schön ist auch der Abstieg am Wiesenweg nach Engelhartszell, dem Endpunkt der Wanderung.

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Hussenstein / 14.4.2026

Eine bunte Wandergruppe geht gar nicht so langsam zwischen Wiesen, Feldern und Wäldern durch das Mühlviertel. Das wird sich ein Außenstehender bei unserem Anblick vermutlich denken.

Wir beginnen die Runde in St. Oswald bei Freistadt. Vor uns liegen fast 20 abwechslungsreiche Kilometer, unterbrochen durch die Mittagsrast im Dorfwirtshaus Gartner in Obermarreith. Es gibt sie also doch noch diese typischen Gasthäuser am Land. Dass man hier gut essen kann, beweist die volle Gaststube.

Der höchste Punkt der Wanderung ist der Hussenstein (eine Wollsackverwitterung) mit 951m Höhe. Diese Felsformation ist von hohen Bäumen umgeben und dementsprechend bescheiden ist die Aussicht. Abgesehen davon ist heute die Sicht zusätzlich durch tiefe Wolken stark eingeschränkt.

Ich nehme mir vor, diese schöne Gegend im Herbst oder Winter bei klarer Luft nochmals zu besuchen.

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Schönleitnerhöhe / 10.3.2026

Mit dem Alpenverein komme ich wieder in eine Gegend, die ich selten besuche (zuletzt im Mai 2014). Wir beginnen die Wanderung ungeplanterweise in Ternberg, da uns der Bus nach Dambach auf Grund einer Zugverspätung vor der Nase davonfährt.

Zuerst geht es noch mäßig ansteigend entlang der Thalerstraße in einen Graben hinein. Bald aber nimmt die Steigung zu und ich frage mich, wie hier bei Schnee und Eis überhaupt jemand fahren kann. Nach einem Sattel wird es flacher und wir biegen auf die Forststraße Windhagberg ab. 

Das Landschaftsbild ist geprägt von Gräben und Hügeln, kaum befahrenen Straßen und schönen Waldpassagen. Dass damit immer wieder Auf -u. Abstiege verbunden sind, liegt auf der Hand.

Nach 2¼ Stunden Gehzeit kommen wir zum Gasthaus Pranzl in Kleinschönleiten, wo wir bereits erwartet werden. Dank der telefonischen Vorbestellung bekommen alle rasch das gewünschte Essen.

Vor uns liegt nun der letzte Anstieg hinauf zur Schönleitner Höhe, der höchste Punkt der Wanderung mitten im Wald. Dementsprechend ist auch die Aussicht. Dafür geht es ab nun bergab bis nach Dambach, dem ursprünglichen Ausgangspunkt der Wanderung. Rückblickend war das Gehen in umgekehrter Richtung kein Nachteil.

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Neuland / 27.1.2026


Heute betrete ich im doppelten Sinne "Neuland". Zum einen ist es das mir bisher kaum bekannte Wandergebiet zwischen Gallneukirchen und Neumarkt, zum anderen der Umstand, dass ich mich erstmals der Wandergruppe des AV-Linz anschließe. Eine neue Erfahrung.

Ohne Anmeldung, also völlig unbürokratisch, komme ich zum Treffpunkt beim Busterminal in Linz. Nach einer kurzen Einführung "wir sind alle per du" bringt uns der Linienbus zum Ausgangspunkt der Tageswanderung. Um die Wegfindung muss ich mir ab hier keine Gedanken mehr machen.

Gallneukirchen - Almesberg - Alberndorf (Mittagessen) - Neumarkt, eine Strecke von rund 17 km, das sind die wesentlichen Eckdaten. Das Gehtempo ist angenehm, ich habe genug Zeit zum Fotografieren und fühle mich als Neuling von Anfang an sehr wohl.

Dank der guten Planung durch den Wanderbegleiter erreichen wir pünktlich den Bus kurz vor 16 Uhr in Neumarkt.

Fazit: sich um nichts kümmern zu müssen ist zur Abwechslung auch sehr angenehm. Beim Gehen in der Gruppe vergehen auch eintönige Straßenabschnitte sehr schnell. Fortsetzung folgt.

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