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Triathlon / 13.7.2026

194 Kilometer mit der Bahn, 50 km mit dem Rad und 8 km zu Fuß, ein ungewöhnlicher Triathlon der es mir aber relativ einfach ermöglicht, erstmals "meine" Hütte im Gesäuse zu besuchen.

Die Bahnfahrt nach Ardning ist der gemütliche Auftakt für den heutigen Tag. Von dort geht's auf zwei Rädern weiter, zuerst nach Admont, dann zum Parkplatz Haindlkarhütte, wo ich nach 25 km das Rad abstelle.

Nun beginnt die langsamste Art der Fortbewegung, das Gehen. Meine Wanderung führt mich zuerst zum Erlebniszentrum Weidendom. Dort biege ich auf den Sagenweg in Richtung Johnsbach ab und folge diesem fast eben bis zur nächsten Abzweigung, wo ich erstmals einen Blick zur Gsengscharte habe.

Der erste Eindruck ist ernüchternd. Vor mir liegt ein breites, schattenlosen Kar mit Unmengen an Geröll. Der Aufstieg um die Mittagszeit ist suboptimal und das Gehen auf den losen Steinen mühsam. Weiter oben wird es aber besser, wahrscheinlich liegt es auch an der herrlichen Aussicht. Imposante Felswände links und rechts und dazwischen der schmale Steig, der vor der Scharte mit einem Seil entschärft wurde.

Oben ändert sich dann das Bild. Ich blicke in ein weites, eher flaches Kar und kann bereits die Haindlkarhütte sehen. Dahinter fast senkrechte Felswände, wo der berühmte Peternpfad durch die Felsen führt, unglaublich.

Rasch bin ich unten bei der Hütte und genieße das Essen und den einmaligen Ausblick. Woher der Name der Hütte und des Kars stammt, kann mir die Wirtin allerdings nicht sagen, mit meinen Vorfahren dürfte es aber nichts zu tun haben. Schade, aber vielleicht kann ich das noch aufklären.

Nach einem abschließenden Kaffee mit Kuchen steige ich in einer Stunde zum Ausgangspunkt ab. Dann radle ich mit dem kühlenden Fahrtwind im Gesicht nach Ardning zurück, wo ich nach kurzer Wartezeit in den fast leeren Zug nach Linz steige.

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Drei Gipfel und ein Bergsee / 10.7.2026


Dank einer Mitfahrgelegenheit erspare ich mir heute die teilweise sehr steile Auffahrt von Rottenmann zum Ausgangspunkt der Wanderung. Vor drei Jahren bin ich ja mit dem Rad "angereist" und soweit ich mich erinnern, war die Straße damals in einen besseren Zustand .... aber vielleicht täusche ich mich.

Mit einem ungefähren Plan im Kopf gehen wir los. Am ersten Gipfel - Stein am Mandl - stehen wir nach etwa 1¾ Stunden. Es ist etwas windig und wir verlegen die Gipfelrast nach weiter unten bevor der Weg wieder ansteigt zum Seegupf, ein leicht erreichbarer Gipfel am Weg zur Hochhaide. Spätestens hier ist es angebracht uns über die weitere Route Gedanken zu machen.

Bis zur Hochhaide ist es noch weit und der anschließende Abstieg zur Singsdorferalm lang. Wäre zwar machbar, das ist dann aber doch ein ambitioniertes Vorhaben. Nach kurzer Erörterung der anderen Möglichkeiten entscheiden wir uns einstimmig für folgende Genussvariante.

Wir gehen noch bis zum Diewaldgupf, dann zurück zur Seescharte, hinunter zum Globuckensee und machen dort eine Badepause.

2¼ Stunden später schwimme ich im gar nicht so kalten Bergsee, der sogar mit dem Luxus eines einfachen Badestegs aufwarten kann. Diesen könnte man auch als Stand-Up-Paddle zweckentfremden und damit den kleinen See befahren. Nur sitzen und rasten ist aber auch ganz schön.

Erfrischt und vom Schweiß befreit gehen wir anschließend zur Rottenmanner Hütte, die sich für eine Rast vorzüglich eignet, liegt sie doch nur mehr eine halbe Stunde vom Ausgangspunkt entfernt. Und diese kurze Strecke ist auch mit vollem Magen zu schaffen.

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Bike & Hike / 20.6.2026

Es wird wärmer und meine Begeisterung fürs Wandern schwindet mit zunehmender Temperatur. Jetzt ist die richtige Zeit für die Umsetzung eines schon länger geplanten Tour gekommen.

Als einer der wenigen Fahrgäste steige ich in Linz in den klimatisierten Zug (Niederflurfahrzeug!!!). Diese Verbindung ist ideal, denn ich kann ohne Umsteigen bis nach Grünau fahren. Im Ort kaufe ich mir noch eine Jause und radle in Richtung Almsee los. Nach 11 km komme ich zur Seeklause und mache wie schon so oft ein Foto vom See mit dem Ameisstein. Dann biege ich auf die Forststraße "Hochpfad" ab.

Schon nach wenigen Metern komme ich zu einer Tafel mit einem Hinweis zur Schwierigkeit der Strecke. Die Warnung ist durchaus begründet, wie ich im Laufe des Tages noch feststellen werde. Aber vorerst geht es eher moderat, manchmal etwas steiler auf einer gut befahrbaren Schotterstraße zum Gschirrsattel hinauf. Hier gönne ich dem Rad eine Pause und gehe zu Fuß weiter.

Anfang noch flach schlängelt sich der unmarkierte Pfad bald steil zum Gschirreck hinauf. Bei Nässe könnte es hier unangenehm sein, heute aber ist es staubtrocken. Nach einer Stunde erreiche ich den Gipfel. Länger möchte ich bei der Hitze nicht gehen. In Anbetracht der angekündigten Gewitter steige ich aber bald wieder ab.

Nun folgt die anspruchsvolle Abfahrt zum Offensee. Anfangs ist der Weg noch befahrbar, doch dann steige ich ab und schiebe das schwere Rad hinunter. Und das ist tatsächlich sehr mühsam, zumal das Rad gewichtsbedingt eine gewisse Eigendynamik entwickelt. Gut zwanzig Minuten benötige ich für diesen Abschnitt, dann habe ich endlich wieder eine Forststraße unter den Rädern und rolle leicht bergab bis zum Ufer des Offensees. Badepause.

Dann die Rückfahrt ins Trauntal, ein Genuss, da es nur bergab geht. Unten in Ebensee spüre ich aber wieder die Hitze. Auch neben dem See ist es kaum kühler. Da hilft nur eine letztes Bad kurz vor Altmünster, um die folgenden Kilometer bis nach Attnang zu überstehen.

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Gr. Pyhrgas / 4.6.2026

Der Gr. Pyhrgas gehört nicht zu meinen Lieblingsbergen. Erst vier Besteigungen finde ich in meinen Aufzeichnungen. An der Aussicht kann es jedenfalls nicht liegen, denn die ist exzellent. Wahrscheinlich liegt es am Weg, der mir nicht sonderlich behagt.

Dank einer Mitfahrgelegenheit komme ich heute wieder in den "Genuss" diesen Berg zu besteigen. Wir parken bei der Bosruckhütte und wählen die Variante über den Lugsattel, den vermutlich am meisten begangenen Weg. Mit leichtem Rucksack und neuen Schuhen komme ich gut voran und bewältige die 1200 hm in knapp drei Stunden.

Nach einer ausgedehnten Rast beginnen wir mit dem Abstieg. Wir nehmen den Hofersteig um zum Rohrauerhaus zu gelangen. Rückblickend eine schlechte Wahl, denn der Steig ist steil, brüchig und viele lose Steine erfordern ständige Konzentration. Bei meinen bisherigen zwei Aufstiegen ist mir das nicht so aufgefallen, aber absteigen würde ich hier nicht mehr.

Ab der Baumgrenze wird das Gehen einfacher, dafür nimmt der Durst zu. Für die Lösung dieses "Problems" bietet sich das Rohrauerhaus an. Beim anschließenden Rückweg zum Ausgangspunkt können wir noch einen Blick auf die steile Flanke des Gr. Pyhrgas werfen. An meiner Einstellung zu diesem Berg hat sich nichts geändert.

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Signalkogel / 2.6.2026

Eine AV-Wanderung mit Bahn und Bus. Nach einer relativ kurzen Anreise (1:15 ab Linz) starten wir bei der Großalm. Den höchsten Punkt des Tages, das ist der hintere Signalkogel, der im Gegensatz zum vorderen Signalkogel keine Aussicht zu bieten hat aber um 108 Meter höher ist, erreichen wir nach etwa einer Stunde.

Auch beim anschließenden Übergang zum vorderen Signalkogel gibt es wenig zu sehen, dafür ist die Aussicht am Gipfel umso besser. Vom Brunnkogel zum Grünalmkogel und darunter der dunkelblaue Langbathsee, ein herrlicher Blick.

Obwohl der See schon zum Greifen nahe liegt, benötigen wir noch fast eine Stunde bis zum Langbathseestüberl. Dort verzichte auf das Mittagessen, was mir beim fleischlastigen Angebot nicht schwer fällt und nehme stattdessen ein Bad im überraschen warmen Wasser (geschätzt 19-20 Grad).

Der weitere Routenverlauf ist abwechslungsreich. Auf Forststraßen und Waldwegen gehen wir zum ehemaligen Gasthaus Windlegern (jetzt Frühstückspension) und von dort immer bergab zur Bushaltestelle in Neukirchen.

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Springbach / 28.5.2026


Das Gebiet westlich vom Almtalerhaus bietet nicht das, was Bergbegeisterte üblicherweise suchen. Eine schöne Aussicht, ein Gipfelkreuz, ein markierter Weg, Fehlanzeige. Dafür gibt es viel Wald, Forststraßen und einige Wasserfälle, die ich mir heute aus der Nähe anschauen möchte.

Beim Zustieg nehme ich den Umweg über das Stranegg, eine unscheinbare Erhebung mit bescheidenen 994 Meter Höhe, dafür mit schönem Blick zu den abweisenden Nordwänden des Toten Gebirges, falls dieser nicht durch Wolken eingeschränkt ist.

Der erste Wasserfall befindet sich am Ende einer Forststraße hinter einer Abbruchkante, wo der Hang schon etwas abgerutscht ist. Der kurze Übergang ist aber problemlos zu schaffen. Nach wenigen Metern komme ich zum "richtigen" Wasserfalls. Ich mache einige Fotos und steige dann rechts noch einige Meter hinauf. Hier sieht man eindrucksvoll, wie das Wasser richtige Wannen in den Fels "gegraben" hat.

Der Rückweg. Ein Abstieg entlang des Baches ist durchgehend nicht möglich, also weiche ich stellenweise in den Wald und später auf die Forststraße aus.

Bevor der hintere Springbach in den Straneggbach mündet, kann man noch einen letzten Wasserfall bestaunen. Diesen kann man entweder von der Forststraße aus schlecht sehen, oder zwecks besserer Sicht ein kurzes Stück steil absteigen. Natürlich wähle ich die zweite Möglichkeit und erreiche nach erfolgreicher Besichtigung bald wieder den Ausgangspunkt.

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Belastungsprobe / 21.5.2026


Der Mai hat nicht wunschgemäß begonnen. Ein kleiner Ausrutscher hat das rechte Fußgelenk beleidigt. Nach einer kurzen Schonphase, die mir aber trotzdem lange vorgekommen ist, beginne ich vorsichtig mit einer einfachen Wanderung in die Röll. Mein Interesse gilt dabei besonders dem Wasserfall beim Grieskar.

Ausgangspunkt ist der gebührenpflichtige Parkplatz hinten beim Seehaus. Als Öffibenutzer machen die Betreiber allerdings kein Geschäft mit mir.

1¼ Stunden später stehe ich bei der Abzweigung ins Grieskar. Bisher hat der Fuß die Belastung gut vertragen. Um zum Wasserfall zu gelangen muss ich aber jetzt den Weg verlassen. Der Zustieg ist nicht schwierig, aber das Gehen im Gelände verlangt einiges an Aufmerksamkeit.

Und dann stehe ich am Wandfuß in unmittelbarer Nähe der beiden Wasserfälle. Es ist eine beeindruckende Szenerie, die sich hier aufbaut. Einige Minuten beobachte ich das herabstürzende Wasser, dann gehe ich zum Almsee zurück.

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Logenplatz / 30.4.2026

Auf der Suche nach einem von mir noch unbestiegenen Gipfel stoße ich auf das Hohe Eck, knapp 2 km nördlich vom bekannten Gr. Woising. Die bescheidene Höhe von lediglich 1270 Meter und der lange Zustieg auf Forststraßen dürfte für die meisten zu wenig attraktiv sein, nicht aber für mich.

Ausgangspunkt ist der Almsee, wo ich am 04er etwa bis zum Nesseltal gehe. Während der Hochpfad hier rechts abzweigt, bleibe ich auf der Forststraße und komme nach einigen Kehren langsam in Gipfelnähe. Die letzten 150 Höhenmeter steige ich weglos zum höchsten Punkt hinauf, markiert nur durch ein kleines Stoamandl.

Da die Sicht durch Bäume etwas eingeschränkt ist, gehe ich noch einige Meter weiter. Das Gelände wirkt sehr naturbelassen, hierher "verirren" sich wohl selten Wanderer. Nach 50 Meter komme ich zu einer Geländekante, wo ich einen herrlicher Blick ins hintere Kolmkar und zum Wildkar habe. Es ist ein Logenplatz der Extraklasse. Lange betrachte ich die abweisenden Nordwände des Toten Gebirges durch das Fernglas, ein selten schönes Panorama.

Beim Rückweg kürze ich die langen Kehren der Forststraße etwas ab und steige weglos durch den lichten Wald ab. Beim Wanderweg 420 schließt sich wieder der Kreis.

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Haugstein / 28.4.2026

Die heutige AV-Wanderung entspricht großteils einer Etappe des Donausteiges, die ich vor drei Jahren gegangen bin. Abweichend vom Originalweg drehen wir am Beginn eine Ehrenrunde in der Gemeinde Vichtenstein, wobei ich mir nicht sicher bin, ob das so beabsichtigt ist. Aber egal, die Waldwege sind angenehm zu begehen und das Wetter ist perfekt.

Nach drei Stunden erreichen wir den höchsten Punkt des Innviertels, hauptsächlich bestehend aus einigen Felsen mitten im Wald. Zum Rasten ein idealer Platz, zum in die Ferne Schauen ungeeignet.

Schöne Ausblicke gibt es dafür beim Abstieg ins Donautal. Bis zum Hochficht reicht der Blick, die Schneisen der Schipisten sind mit freiem Auge gut zu sehen. Schön ist auch der Abstieg am Wiesenweg nach Engelhartszell, dem Endpunkt der Wanderung.

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Am richtigen Gipfel / 24.4.2026


Bis vor Kurzem war ich der Meinung, dass ich im Jänner 2025 am Hirschriedel war. Von einer verlässlichen Quelle habe ich aber erfahren, dass ich vermutlich am falschen Gipfel gestanden bin, wobei von einem Gipfel ohnehin nicht die Rede sein kann, denn ein Riedel ist eigentlich ein schmaler, langgestreckter, flacher Geländerücken zwischen zwei Tälern. Trotzdem mache ich mich nochmals auf den Weg um den richtigen Hirschriedel zu besteigen.

Ich starte wieder bei der Haltestelle Kalkofen/Landesgrenze und gehe - diesmal bei frühlingshaften Temperaturen - durch den Lexgraben zur Hintereggeralm. Und wie immer mache ich dort die erste Pause und wie immer bin ich von der herrlichen Aussicht beeindruckt. Hier könnte man lange sitzen und "nur" in die Gegend schauen.

Schauen muss ich aber jetzt woanders hin, und zwar in den Wald um die rund 200 Höhenmeter von der Alm zum Gipfel zu überwinden. Einen Weg/Steig kann ich nicht erkennen. Das Gelände ist aber halbwegs übersichtlich, was den weglosen Aufstieg erleichtert.

Weiter oben treffe ich auf eine Forststraße. Theoretisch könnte man mit dem Rad fast bis zum Gipfel fahren, praktisch aber nicht (Fahrverbot). Von hier sind es nur mehr wenige Meter bis zum richtigen Hirschriedel, eine felsige Erhebung etwa 300 Meter südwestlich vom falschen Hirschriedel. Nach drei Stunden stehe ich neben dem schlichten Kreuz und bewundere die herrliche Aussicht zum Grimming, Dachstein und ins Ennstal.

Da noch ein weiter Weg vor mir liegt, fällt die Gipfelrast heute etwas kurz aus. Mein nächstes Ziel ist die Rote Wand, dann der unscheinbare Sonnwendstein, weiter über das Liezener Eck zur Großen- u. Kleinen Schale und von dort hinunter nach Weißenbach.

Fast schon erholsam ist dann der letzte Abschnitt am schönen Marienwaldweg nach Liezen zur Bahnstation, ein dichtes Programm. Aber mittlerweile kann ich die Gehzeiten ganz gut abschätzen, sodass ich ohne Probleme den Zug nach Selzthal/Linz erreiche.

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Hussenstein / 14.4.2026

Eine bunte Wandergruppe geht gar nicht so langsam zwischen Wiesen, Feldern und Wäldern durch das Mühlviertel. Das wird sich ein Außenstehender bei unserem Anblick vermutlich denken.

Wir beginnen die Runde in St. Oswald bei Freistadt. Vor uns liegen fast 20 abwechslungsreiche Kilometer, unterbrochen durch die Mittagsrast im Dorfwirtshaus Gartner in Obermarreith. Es gibt sie also doch noch diese typischen Gasthäuser am Land. Dass man hier gut essen kann, beweist die volle Gaststube.

Der höchste Punkt der Wanderung ist der Hussenstein (eine Wollsackverwitterung) mit 951m Höhe. Diese Felsformation ist von hohen Bäumen umgeben und dementsprechend bescheiden ist die Aussicht. Abgesehen davon ist heute die Sicht zusätzlich durch tiefe Wolken stark eingeschränkt.

Ich nehme mir vor, diese schöne Gegend im Herbst oder Winter bei klarer Luft nochmals zu besuchen.

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Erstbesteigung / 8.4.2026

In Anbetracht der noch winterlichen Bedingungen in höheren Lagen verzichte ich auf Experimente und bleibe in Talnähe .... na ja .... nicht ganz. Eine kleine Herausforderung sollte bei einer Wanderung schon dabei sein, beispielsweise eine Erstbesteigung.

Mein angepeilter Gipfel befindet sich diesmal am nördlichen Ende das Almsees bei der Seeklause. Der kurze Aufstieg ist unmarkiert und sehr steil. Oben gilt es noch eine kurze Querung zu bewältigen, die bei Nässe unangenehm sein kann. Heute ist diese Stelle aber problemlos zu überwinden.

Dann stehe ich auch schon am Gipfel und komme aus dem Staunen nicht heraus. Mit so einer wunderbaren Aussicht habe ich nicht gerechnet. Aber wie heißt nun dieser Berg? Am Kreuz steht Gamskogel, auf älteren Karten findet sich noch die Bezeichnung Brand. Auch den Namen Brandberg NW-Pfeiler habe ich irgendwo gelesen. Aber eigentlich ist es vollkommen egal wie dieser Gipfel heißt, denn für mich zählt ohnehin nur das Erlebnis.

Der Rückweg lässt sich mit einem Satz beschreiben. Am Ostufer zum Seehaus, anschließend über den Ameisstein wieder zur Seeklause und zurück zum Jagersimmerl.

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Schönleitnerhöhe / 10.3.2026

Mit dem Alpenverein komme ich wieder in eine Gegend, die ich selten besuche (zuletzt im Mai 2014). Wir beginnen die Wanderung ungeplanterweise in Ternberg, da uns der Bus nach Dambach auf Grund einer Zugverspätung vor der Nase davonfährt.

Zuerst geht es noch mäßig ansteigend entlang der Thalerstraße in einen Graben hinein. Bald aber nimmt die Steigung zu und ich frage mich, wie hier bei Schnee und Eis überhaupt jemand fahren kann. Nach einem Sattel wird es flacher und wir biegen auf die Forststraße Windhagberg ab. 

Das Landschaftsbild ist geprägt von Gräben und Hügeln, kaum befahrenen Straßen und schönen Waldpassagen. Dass damit immer wieder Auf -u. Abstiege verbunden sind, liegt auf der Hand.

Nach 2¼ Stunden Gehzeit kommen wir zum Gasthaus Pranzl in Kleinschönleiten, wo wir bereits erwartet werden. Dank der telefonischen Vorbestellung bekommen alle rasch das gewünschte Essen.

Vor uns liegt nun der letzte Anstieg hinauf zur Schönleitner Höhe, der höchste Punkt der Wanderung mitten im Wald. Dementsprechend ist auch die Aussicht. Dafür geht es ab nun bergab bis nach Dambach, dem ursprünglichen Ausgangspunkt der Wanderung. Rückblickend war das Gehen in umgekehrter Richtung kein Nachteil.

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Ameisstein / 4.3.2026


Auf Grund der guten Erreichbarkeit fahre ich heute nochmals ins Almtal um den Ameisstein zu besuchen. Da ich erst um 11:30 in Linz wegfahre, stehe ich natürlich bei "optimalem" Fotolicht am Gipfel.

Anschließend umrunde ich noch den See. Das Eis ist innerhalb einer Woche etwas weniger geworden und wird bald ganz verschwunden sein. Der Frühling lässt sich nicht mehr aufhalten.

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Umweg zum Almsee / 25.2.2026

Heute bin ich auf der Suche nach einem guten Platz für Fotos von der steilen Nordseite des Toten Gebirges. Dafür scheint mir die Gegend um den Wolfsberg ganz gut geeignet zu sein.

Ich beginne meine Erkundungstour beim Jagersimmerl und umrunde zuerst den Wolfsberg. Die Forststraße hat nur eine geringe Steigung und auf etwa 810 Meter Höhe geht es wieder bergab. Hier habe ich erstmals einen schönen Blick zum Toten Gebirge, aber es sollte noch besser werden.

Bei der nächsten Kreuzung halte ich mich links und gehe nun wieder bergauf bis zu einem Hochstand. Ab hier weglos bis zum Waldrand, wo ich den Aufstieg beende. Und wie erhofft gibt es hier einige gute Fotostandpunkte, allerdings ist das Licht um die Mittagszeit nicht gut geeignet. Hier sollte man besser zeitig in der Früh die Kamera auf die umliegenden Berge richten.

Abschließend gehe ich zur Seeklause hinunter, umrunde den Almsee und beende die Wanderung bei der Haltestelle Schwarzenbrunn.

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Ein Land im Winterschlaf / 20.2.2026


Das Gebiet nördlich von Summerau an der Grenze zu Tschechien gehört nicht zu den Instagram Hotspots von Oberösterreich. Und daran wird sich auch so schnell nichts ändern, denn dafür bietet die Gegend einfach zu wenig. Mir kann das nur recht sein, denn gerade "das Wenige" hat seinen Reiz, besonders wenn das Land im Winterschlaf liegt.

Nur vom Schnee ist nicht zu wenig vorhanden, ganz im Gegenteil. In der Nacht hat es geschneit und die Wanderwege sind als solche nicht mehr zu erkennen. Ohne Schneeschuhe (die liegen in der warmen Garage) ist das Gehen etwas mühsam und ich muss meine ursprünglich beabsichtigte Wanderung etwas verkürzen.

Am frühen Nachmittag komme ich nach Vorderkönigschlag (76 Einwohner / Stand 1.1.2025), wo sich neben einigen Häusern auch eine Bushaltestelle befindet. Und ich habe Glück, denn der nächste Bus nach Bad Leonfelden (mein ursprüngliches Ziel) kommt in 15 Minuten.

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Nichts Besonderes / 9.2.2026


Der Wetterbericht prognostiziert viele Nebel über Oberösterreich. Nur ganz im Süden besteht die Chance auf einige Sonnenstunden. Also fahre ich wieder mit Bahn und Bus zur Landesgrenze, wo es von der Früh weg sonnig ist.

Da ich keinen besonderen Plan habe, "vertrödle" ich viel Zeit auf der Hintereggeralm und kehre nach fünf Stunden und knapp 10 km wieder zum Ausgangspunkt zurück.

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Hoher Trailing / 2.2.2026


Er ist lediglich 1237 m hoch, liegt etwas abseits vom "Schuss" und ist nur auf einem unmarkierten Steig zu erreichen. Der einzige (?) Pluspunkt ist die wunderbare Aussicht, die ich aber bisher nur von einem Foto kenne.

Den Ausgangspunkt in Molln erreiche ich bequem mit Bahn und Bus. Bis zum Annerstal gehe ich auf der Landesstraße. Die Gegend wirkt verlassen und irgendwie düster, wahrscheinlich liegt das auch an den tief hängenden Wolken.

Nach genau 4 km zweige ich in den Wald ab. Der Steig ist hier kaum zu erkennen aber die Richtung stimmt. Weiter oben, nach der zweiten Forststraßenquerung, wird es besser. Der jetzt mit Stoamandl markierte Weg ist gut zu erkennen und auch die Sonne hat mittlerweile die Oberhand gewonnen.

Und dann taucht plötzlich der Gipfelfelsen vor mir auf. Hier geht es noch einmal steil hinauf, dann stehe ich beim Kreuz. Und der Ausblick ist tatsächlich beeindruckend.

Der höchste Punkt liegt etwa 100 Meter weiter östlich im Wald. Von dort könnte man auch auf der Ostseite des Berges absteigen. Ob sich das lohnt, bezweifle ich aber nach einer kurzen Erkundung. Ich steige daher wieder entlang des Aufstiegsweges bis zur Forststraße ab und gehe auf dieser fast immer in der Sonne nach Molln zurück.

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Ein langer Abstieg / 31.1.2026


Heute habe ich mir wieder eine neue Streckenwanderung vorgenommen. Vom Pyhrnpass (Landesgrenze) bis nach Liezen möchte ich gehen und mir dabei die Weißenbacher Mauern etwas genauer ansehen.

Zuerst steige ich durch den schattigen Lexgraben zur sonnigen Hintereggeralm auf. Obwohl ich erst 1¼ Stunden unterwegs bin, mache ich bei einer der ersten Hütten eine kurze Pause. Angelehnt an die warme Hüttenwand genieße ich den herrlichen Ausblick.

Anschließend gehe ich leicht ansteigend am Weg 217 in Richtung Westen weiter und quere dann zu einer tiefer liegenden Forststraße. Spätestens jetzt bin ich froh, dass ich die Schneeschuhe mitgenommen habe.

Ein Blick auf die Karte bestätigt mir, dass es ab hier bis ins Tal bergab geht. Das ist auch gut so, denn trotz der Schneeschuhe sinke ich immer wieder ein. Bergaufgehen stelle ich mir hier etwas mühsam vor.

Je tiefer ich komme, desto öfter ergeben sich schöne Ausblicke zu den Weißenbacher Mauern. Besonders der untere Teil mit den fast senkrechten Wänden beeindruckt mich. Es ist für mich kaum vorstellbar, dass hier der Loasteig zum Kosennspitz hinaufführt.

Beim sogenannten "Sensenschmid" endet der lange Abstieg von der Alm und es beginnt die asphaltierte Straße hinaus ins Ennstal. Es sind jetzt noch 5 km bis zum Bahnhof in Liezen, für die ich genau eine Stunde benötige.

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Neuland / 27.1.2026


Heute betrete ich im doppelten Sinne "Neuland". Zum einen ist es das mir bisher kaum bekannte Wandergebiet zwischen Gallneukirchen und Neumarkt, zum anderen der Umstand, dass ich mich erstmals der Wandergruppe des AV-Linz anschließe. Eine neue Erfahrung.

Ohne Anmeldung, also völlig unbürokratisch, komme ich zum Treffpunkt beim Busterminal in Linz. Nach einer kurzen Einführung "wir sind alle per du" bringt uns der Linienbus zum Ausgangspunkt der Tageswanderung. Um die Wegfindung muss ich mir ab hier keine Gedanken mehr machen.

Gallneukirchen - Almesberg - Alberndorf (Mittagessen) - Neumarkt, eine Strecke von rund 17 km, das sind die wesentlichen Eckdaten. Das Gehtempo ist angenehm, ich habe genug Zeit zum Fotografieren und fühle mich als Neuling von Anfang an sehr wohl.

Dank der guten Planung durch den Wanderbegleiter erreichen wir pünktlich den Bus kurz vor 16 Uhr in Neumarkt.

Fazit: sich um nichts kümmern zu müssen ist zur Abwechslung auch sehr angenehm. Beim Gehen in der Gruppe vergehen auch eintönige Straßenabschnitte sehr schnell. Fortsetzung folgt.

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