Tamberg - Mittelgipfel / 18.12.2025


Nach meiner letzten Wanderung auf den Tamberg habe ich mir vorgenommen, beim Abstieg eine andere Variante zu wählen. Ob das gelingt, wird sich im Laufe des Tages zeigen.

Ich steige wieder bei der Filzmoserkapelle aus dem Bus und gehe wie im Vorjahr zum Waldrand, wo der "Pfarrer-Weg" beginnt. Bald komme ich zur Abzweigung zum Spitzmäuerl, ein alleinstehender Felsen, dem ich einen kurzen Besuch abstatte. Gemütlich gehe ich dann zum Tamberg weiter, ein schöner Platz für eine ausgedehnte Gipfelrast. Es ist ungewöhnlich warm und der Boden staubtrocken.

Da ich nicht am Aufstiegsweg zurück gehen möchte, steige ich auf der anderen Seite, also westlich, ab. Gleich zu Beginn komme ich zur Schlüsselstelle, eine kurze Felsstufe, wo ein Seil zum Anhalten hängt. Dann führt der unmarkierte Steig in eine Senke hinunter und nach einem kurzen Windwurfslalom wieder hinauf zum Tamberg Mittelgipfel. Hier steht ein kleines Kreuz und eine einfache Sitzbank gibt es auch.

Nach einer kurzen Fotopause gehe ich weiter. Nun wird es etwas unübersichtlich. Ein kurzer, aber steiler Abstieg im felsdurchsetzten Gelände gespickt mit umgestürzten Bäumen liegt vor mir. Ich steige vorsichtig einige Meter ab immer auf der Suche nach einem Stoamandl, leider Fehlanzeige. Dann versuche ich mein Glück etwas weiter rechts und wechsel auf die schattige Nordseite, wo ich wieder auf Steigspuren und eine Steinmarkierung treffe. Erleichtert gehe ich weiter.

Der weitere Abstieg ist problemlos, es gibt keine ausgesetzten Stellen und die Wegfindung ist einfach. Im Bereich der Hotzenreith geht der Steig langsam in eine Forststraße über, der ich ein Stück folge. An geeignet erscheinenden Stellen kürze ich im Wald einige Kehren ab. Vielleicht gibt es eine bessere Möglichkeit hier abzusteigen, aber das werden wohl nur "Insider" wissen.

Rückblickend war meine Routenwahl ganz gut, da ich ohne Umweg rechtzeitig den Bus erreicht habe.

Bilder