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Morro de la Cruz Grande / 2.12.2025


Eine Stunde benötigt der Bus für die kurvenreiche Strecke von San Fernando zur Haltestelle Cruz Grande. Das Ticket kostet nur 3,40 € und dafür bekommt man - neben dem Transport - einiges geboten. Zum Beispiel eine herrliche Panoramafahrt mit einem fast neuen Bus, der mühelos die über 1000 Höhenmeter bewältigt.
 
Mühelos beginnt auch die Wanderung beim Cruz Grande. Fast eben gehe ich zur ersten Hinweistafel, auf der einige Routen beschrieben sind. Meine geplante Wanderung scheint hier aber nicht auf, da ich wieder einmal "unmarkiert" unterwegs bin. Mit GPS-Hilfe sollte die Wegfindung aber kein Problem sein.
 
Der anfangs gut ausgetretene Weg geht bald in einen Steig über, der mit Stoamandl gut markiert ist. Abgesehen davon ist die Richtung durch das Gelände ziemlich klar vorgegeben. Nach einer kurzen Querung komme ich zu einem Aussichtspunkt mit einer eigenartigen Gesteinsformation. Das könnte eine Lavabombe sein. Ich mache einige Fotos und gehe weiter.
 
Nun wird es steiler und ich frage mich langsam, wo und wie ich hier den Gipfel erreichen kann. In den wenigen Beschreibungen ist nämlich immer von einer leichten Kletterei die Rede, die für mich aber nicht in Frage kommt. Das Steilstück endet schließlich bei einer Felswand.
 
Der Steig führt nun direkt unter den Felsen rechts weiter bis zu einer Rinne, durch die es anscheinend zum Gipfel hinaufgeht. Vorsichtig steige ich die etwa 5 Meter hohe Steilstufe hinauf. Hier gibt es ausreichend Tritte und auch genug Möglichkeiten zum Festhalten. Kurz darauf stehe ich am Gipfel und kann die herrliche Aussicht nach allen Richtungen genießen.
 
Nach einer kurzen Rast steige ich wieder ab und finde sogar eine einfachere Möglichkeit um zum Wandfuß zu gelangen. Dort setzte ich meine Wanderung in Richtung Degollada de Rosiana fort. Um zu diesem Übergang zu kommen, muss ich zuerst zu einer Schotterstraße absteigen. Der Weg dort hinunter ist mit Stoamadln gut markiert, auf Grund der vielen Kiefernadeln aber etwas rutschig.
 
Ohne Ausrutscher komme ich zur Straße, folge dieser ein kurzes Stück und biege dann links zur Degollada de Rosiana ab. Hier war ich 2022 schon einmal. Der weitere Abstiegsweg nach San Bartolomé ist mir daher vertraut. Zügig steige ich ab und erreiche knapp den Bus um 14 Uhr.
 

Barranco Guayadeque / 27.3.2025


So wie im April 2023 fahre ich mit dem Bus nach Agüimes. Der Fahrpreis ist immer noch günstig, der Zeitaufwand für die relativ kurze Strecke von San Agustin bis hierher ebenso. Kurz nach 10 Uhr beginne ich die Wanderung bei der Busstation und schlendere zuerst durch die engen Gassen des Ortes. Um diese Zeit ist noch wenig los, auch die meisten Bars haben geschlossen. Bei der Kirche finde ich aber doch ein geöffnetes Cafe und lege gleich die erste Rast ein. Soviel Zeit muss sein.
 
Über eine breite Stiege gehe ich hinunter zum Barranco und folge diesem nun leicht ansteigend. Es ist angenehm warm und windstill. In der Ferne höre ich Hundegebell. Hoffentlich läuft der Hund nicht frei herum. Beim Näherkommen sehe ich, dass er angekettet ist. Innerlich aufatmend gehe ich weiter.
 
Kurz darauf überholen mich drei Reiter die ich später bei ihrer Rast wieder einhole. Spontan bietet mir der Ältere Rotwein aus seinem Bota an. In Anbetracht des vor noch liegenden Weges verzichte ich dankend und bleibe beim Wasser.
 
Nach etwa 2¼ Stunden Gehzeit komme ich zur Cueva Bermeja. Hier verlasse ich das Tal und steige auf einem schönen Steig zum oberen Rand des Barranco hinauf. La Orilla steht dort auf einem Wegweiser. Ein schöner Platz für die Mittagspause.
 
Während der Rast überlege ich, ob sich die Etappe bis nach Temisas ausgehen könnte. Leider gibt es auf dem Wegweiser keine Zeitangabe. Aus Erfahrung weiß ich mittlerweile, dass auf der Insel scheinbar kurze Distanzen sehr lang werden können, was mangels einer genauen Karte aber schwer abschätzbar ist. Ich nehme daher den direkten Weg zurück nach Agüimes. Dass dieser unmarkierte Weg alles andere als direkt ist, stellt sich erst später heraus.
 
Fazit: eine Wanderung auf eigene Faust mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist eine Herausforderung, aber machbar. Bei der Infrastruktur (Busverbindungen, Markierungen etc.) sollte man die Erwartungen aber nicht zu hoch ansetzen.
 

Cruz del Siglo / 3.12.2024

Endlich habe ich ein brauchbares Verzeichnis der Wanderrouten auf Gran Canaria gefunden. Manche der Wege habe ich in den letzten Jahren teilweise begangen. Neben den überlaufenen Touren (z.B. zum Roque Nublo) gibt es aber auch etwas ruhigere Touren. Eine davon führt von Aguimes nach San Bartholomé, es ist der S40. Im April 2023 bin ich bis Temisas gewandert. Heute steht der zweite Teil am Programm, allerdings in entgegengesetzter Richtung.

Ich beginne in San Bartholomé. Schon die Anreise mit dem Linienbus auf der kurvigen Bergstraße ist ein Erlebnis. Wer allerdings mit den gelegentlichen Tiefblicken über die Leitplanken wenig Freude hat, sollte im Bus keinen Fensterplatz wählen.

Nach einem schnellen Espresso beginne ich die Wanderung. Bald habe ich das Ortsende erreicht und folge nun ein Stück der asphaltierten Straße nach Rosiana. Nach 20 Minuten biege ich in einer Linkskurve auf einen Wanderweg ab. Ungewohnt ist hier der Anblick auf die vielen Palmen sowie das Fehlen einer wie bei uns in den Bergen regelmäßigen Markierung.

Und prompt übersehe ich in Rosiana Alta eine Abzweigung. Erst zwei Kilometer später in Santa Lucía treffe ich wieder auf einen Wegweiser. Ich mache eine kurze Pause und gehe nach El Valle weiter, ein sehenswerter kleiner Ort, der vom Tourismus anscheinend bisher verschont oder übersehen wurde.

Nach den letzten Häusern gehe ich noch ein Stück auf einer Schotterstraße, dann beginnt der kurze Aufstieg zum 964 m hohen Cruz del Siglo. Auf dem schön angelegten Steig überwinde ich in einigen Serpentinen die Steilstufe ohne Probleme. Von unten hat das nicht so einfach ausgesehen.

Am felsigen Gipfel steht ein etwas überdimensioniertes Kreuz mit LED-Lämpchen. Ist das schon die Weihnachtsbeleuchtung? Jedenfalls ist die Aussicht für diesen relativ niedrigen Berg überraschend gut. Damit habe ich nicht gerechnet. Nach einer kurzen Pause an windgeschützter Stelle setze ich die Wanderung fort.

Der folgende Abschnitt führt über eine baumlose, dem Wind sehr ausgesetzte hochplateauähnliche Fläche. Hin und wieder zeugen alte Steinmauern von einer früheren Nutzung. Heute ist davon aber nichts mehr zu sehen. Dann geht es bergab zum kleinen Ort Temisas, wo ich die Wanderung nach 12 km bei der Bushaltestelle beende.

Fazit: den S40 könnte man auch an einem Tag begehen, sofern man den Frühbus nach San Bartholomé nimmt. Von Aguimes fahren im Gegensatz zu Temisas (letzter Bus um etwa 15 Uhr) auch später noch Busse an die Küste.

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Von Ayacata nach San Bartholomé / 24.4.2023

Ganz knapp erreiche ich den Bus kurz nach 8 Uhr, der mich in kurvenreicher Fahrt in etwas weniger als 1½ Stunden auf 1300 Meter Höhe bringt. Ich steige bei der Bar in Ayacata aus und beginne den Aufstieg zur Degollada de La Goleta.

Nach einer ¾ Stunde erreiche ich den Pass. Links geht es zum Roque Nublo, rechts zum El Montagñón, mein erster und einziger Gipfel für den heutigen Tag. Der Weg wurde seit meinem letzten Besuch vor einem Jahr durch einige Stufen etwas entschärft, oder besser gesagt erleichtert. Denn schwierig ist der Aufstieg nicht, sofern man nicht den Fehler macht, direkt beim Felsen aufzusteigen (so wie ich im April 2022). Aber heute nehme ich den richtigen Weg und gelange so problemlos zum Gipfel.

Bei der kurzen Rast genieße ich den Ausblick zum Teide und denke an meinen Aufstieg im Dezember 2016. Nach einem Selbstauslöserfoto gehe ich zur Degollada de Los Hornos weiter. Hier treffen einige Wege zusammen, auch jener zum Cruz Grande im Süden, mein nächstes Ziel. Dazwischen liegt aber noch etwas abseits das Felsenfenster Ventana del Nublo, ein kurzer Abstecher, der sich lohnt.

Beim Abstieg fällt mir auf, dass es hier im Gegensatz zum Vorjahr sehr trocken ist. Alles ist braun, auch das Wasserbecken Charco Hondo ist ausgetrocknet, und das bereits im Frühjahr.

Beim Cruz Grande betrete ich Neuland, oder besser gesagt einen mir bisher unbekannten Weg, der nach San Bartholomé führt. Es handelt sich um einen Abschnitt des Camino Royal. Der Weg geht immer leicht bergab und ist zum Teil sogar gepflastert. Eine Stunde benötige ich bis zur Busstation und erreiche daher locker den Bus um 14 Uhr nach Faro. Mit einem Bad im 23° warmen Atlantik beende ich meinen Wandertag.

Bilder

Barranco de Las Vacas / 21.4.2023

Im November ist es sich nicht mehr ausgegangen diesen Barranco zu besuchen. Aber nun sollte es klappen. Die Anfahrt mit dem Bus ist allerdings nicht ganz einfach, denn die nächstgelegene Haltestelle befindet sich in Agüimes. Um von San Agustin dorthin zu kommen muss ich einmal beim Cruce de Arinaga umsteigen. Die Fahrkarte kann ich im Bus beim Fahrer kaufen, allerdings immer nur für die jeweilige Teilstrecke. Dafür sind die Preise sehr moderat, ich habe insgesamt 3,80 Euro bezahlt.

Meine Wanderung beginnt bei der Busstation. Bald lasse ich das Siedlungsgebiet hinter mir und gehe leicht ansteigend den Berg hinauf. Manchmal begrenzen Natursteinmauern den Weg. Nach einer guten Stunde komme ich zum Beginn des Barranco. Hier ist gerade viel los, was ich auf Grund der am Straßenrand parkenden Autos vermute. Und so ist es dann auch. Alle wollen sich die tollen Felsformationen ansehen. Aber dann wird es doch wieder ruhig und schließlich bin ich ganz alleine in der Schlucht.

Da sich jetzt einige Wolken vor die Sonne geschoben haben, herrscht sehr gutes Fotolicht ohne harte Schatten. Nach einer Stunde verlasse ich den Barranco und habe nun zwei Möglichkeiten. Entweder den Rückweg nach Agüimes oder weiter zum nächsten Ort mit Bushaltestelle. Ich entscheide mich für die zweite Variante und gehe am S 40 nach Temisas weiter. Da die Markierung etwas zu wünschen übrig lässt, verpasse ich eine Abzweigung und gehe ich ein Stück auf der Straße. Zum Glück herrscht wenig Verkehr.

Trotz anfänglicher Bedenken komme ich ohne Eile zur Bushaltestelle. Pünktlich um 14 Uhr kommt der Linienbus, mit dem ich bis nach Doctoral fahre. Erst dort steige ich in den Bus nach San Agustin um.

Fazit: das Auskundschaften der optimalen Verbindungen ist nicht so einfach, aber mit Hilfe von Google Maps kann man schon ganz gut "navigieren".

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Von Fataga nach Santa Lucia / 15.11.2022

Heute bin ich mit dem Frühbus unterwegs und daher schon um 8:45 Uhr in Fataga. Um diese Zeit liegt der kleine Ort noch im Schatten, daher ist es angenehm kühl. Das wird sich aber bald ändern.

Kurz nach dem Ortsende biege ich rechts auf den Camino S-47 ab. Nach der ersten Steigung blicke ich noch einmal auf den Ort hinunter und gehe dann nur mehr leicht ansteigend zur Degollada de los Molinos hinauf. Auf der Passhöhe kann ich auch schon ins nächste Tal blicken und am gegenüberliegenden Hang die Kirche von Santa Lucia erkennen. Dazwischen liegt aber noch der Barranco de Tirajana.

Um diesen Einschnitt zu passieren gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder den direkten Abstieg ins ausgetrocknete Flussbett oder dem Umweg über die Staumauer. Da ich genug Zeit habe wähle ich dem Umweg.

Die nächsten vier Kilometer gehe ich auf einer staubigen Schotterstraße. Außer einem Radfahrer und einem Bagger treffe ich hier niemand. Ich komme an einigen kleinen Häusern vorbei, die von laut kläffenden Hunden bewacht werden. Zum Glück sind alle angekettet und hinter Zäunen eingesperrt. Langsam gewöhne ich mich an das Gebell.

In El Sitio de Abajo biege ich von der unangenehmen Schotterstraße ab und gehe durch die kleine Ortschaft. Hier wirkt es wie ausgestorben, die Häuser machen aber einen gepflegten Eindruck. Anschließend steige ich auf einem schmalen Weg zur Staumauer ab. Rückblickend betrachtet wäre es einfacher gewesen, die Straße zu nehmen.

Bald komme ich zum Mirador La Sorrueda, wo ich den großteils ausgetrockneten Stausee gut überblicken kann. Ich befinde mich jetzt auf der eindeutig schöneren Seite des Barranco. Abwechslungsreich verläuft der weitere Weg bis kurz vor Ingenio, wo ich wieder auf den S-47 treffe.

Die Häuser von Santa Lucia sind schon zum Greifen nahe, doch das täuscht. Zwei Kilometer liegen noch vor mir, leicht ansteigend und sonnig. Nach 12 km treffe ich auf die ersten weißen Häuser. Durch schmale schattige Gassen gelange ich zur Hauptstraße wo sich die Busstation befindet. Pünktlich kommt der klimatisierte Linienbus, der mich in kurviger Panoramafahrt wieder an die Küste bringt.

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Rundwanderung bei San Bartolomé / 10.11.2022

Als Alpenbewohner ist man in Bezug auf Wanderrouten, Beschreibungen und Markierungen schon sehr verwöhnt. Anders ist es auf Gran Canaria. Es gibt hier zwar einige Wege die mit Nummern versehen sind, eine detaillierte Karte aller Routen konnte ich bisher aber nirgends finden. Ebenso sind Markierungen Mangelware. Zeitangaben gibt es nicht, dafür aber Kilometerangaben.
 
Also stelle ich mir mit Hilfe von Onlinekarten und mit mehr oder weniger aussagekräftigen Beschreibungen aus dem Internet selbst eine Tour zusammen. Die Vorgabe lautet: mit dem öffentlichen Bus erreichbar und eine Rundwanderung soll es sein.
 
Als Ausgangspunkt bietet sich dafür beispielsweise San Bartolomé an. Ich beginne meine Wanderung bei der Busstation und treffe gleich auf einen Wegweiser mit der Aufschrift "S-57 DGDA Manzanilla 4 km". Mit GPS-Hilfe finde ich bald eine schmale, sehr steile Gasse, auf der ich rasch an Höhe gewinne und zum Ortsende gelange.
 
Der weitere Verlauf ist nun fast nicht mehr zu übersehen. Immer leicht ansteigend gehe ich östlich am Morro de las Vaccas vorbei. Nach etwa einer Stunde baut sich vor mir eine felsige Steilstufe auf, die mit einigen Serpentinen sehr geschickt "entschärft" wurde. Und dann stehe ich auf der Passhöhe (1½ Stunden von der Busstation).

Ich mache hier eine kurze Pause und gehe dann auf einer Schotterstraße mit schönen Ausblicken weiter. Nach etwa 1,5 km biege ich rechts auf einen unscheinbaren Steig ab, auf dem ich in wenigen Minuten die Passhöhe Degollada Rosiana erreiche.

Ab nun geht es fast nur mehr bergab zum Ausgangspunkt zurück. Der Steig ist im oberen Bereich auf Grund der vielen Kiefernadeln etwas rutschig, aber nirgends ausgesetzt. Weiter unten wird es dann besser.
 
Nach 2¾ Stunden beende ich die Wanderung bei der Busstation.

 

Roque Nublo / 7.4.2022

Vor vier Jahren habe ich diese Wanderung erstmals unternommen. Damals war der Montana del Aserrador mein Ziel, dieses Jahr ist es der Roque Nublo. Die Weg ist also fast ident, sodass ich mir eine ausführliche Beschreibung ersparen kann.

Wie damals erreiche ich den Ausgangspunkt mit dem Linienbus Nummer 18, der heuer aber voll besetzt ist. Die ersten Kilometer bis Fataga muss ich daher neben dem Fahrer stehen. Das hat aber einen großen Vorteil: Panoramablick erste Reihe fußfrei.

Die Gehzeit bis zum Roque Nublo beträgt ungefähr 1¾ Stunden. Es geht aber auch schneller, wenn man weniger fotografiert. Beim markanten Felsen ist dann natürlich viel los, zumal dieser Platz auch für Ungeübte von einem nahen Parkplatz einfach zu erreichen ist.

Der El Montanon, mein nächstes Ziel, ist hingegen wie ausgestorben. Dabei ist die Aussicht hier viel besser, allerdings ist der Zustieg nicht mehr ganz so einfach. Das schreckt natürlich einige ab.

Nach einem kurzen Gegenanstieg komme ich zur Degollada de los Hornos, wo ich in südliche Richtung abzweige. Nach einem kurzen Abstecher zum Felsenfenster Ventana del Nublo gehe ich ein Stück weglos bis zum gepflasterten Abschnitt des Camino Royal. Die Landschaft ist extrem karg, man könnte sich auf den Mond oder Mars versetzt fühlen. Umso erstaunlicher ist es, dass es immer wieder grüne Farbtupfer hier gibt. Und sogar ein kleiner Bach plätschert ganz leise den Berg hinunter.

Cruz Grande ist der Endpunkt meiner Wanderung. Hier steige ich in den Bus, der mich in kurviger Fahrt bis zum Meer bringt.

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