Schönleitnerhöhe / 10.3.2026

Mit dem Alpenverein komme ich wieder in eine Gegend, die ich selten besuche (zuletzt im Mai 2014). Wir beginnen die Wanderung ungeplanterweise in Ternberg, da uns der Bus nach Dambach auf Grund einer Zugverspätung vor der Nase davonfährt.

Zuerst geht es noch mäßig ansteigend entlang der Thalerstraße in einen Graben hinein. Bald aber nimmt die Steigung zu und ich frage mich, wie hier bei Schnee und Eis überhaupt jemand fahren kann. Nach einem Sattel wird es flacher und wir biegen auf die Forststraße Windhagberg ab. 

Das Landschaftsbild ist geprägt von Gräben und Hügeln, kaum befahrenen Straßen und schönen Waldpassagen. Dass damit immer wieder Auf -u. Abstiege verbunden sind, liegt auf der Hand.

Nach 2¼ Stunden Gehzeit kommen wir zum Gasthaus Pranzl in Kleinschönleiten, wo wir bereits erwartet werden. Dank der telefonischen Vorbestellung bekommen alle rasch das gewünschte Essen.

Vor uns liegt nun der letzte Anstieg hinauf zur Schönleitner Höhe, der höchste Punkt der Wanderung mitten im Wald. Dementsprechend ist auch die Aussicht. Dafür geht es ab nun bergab bis nach Dambach, dem ursprünglichen Ausgangspunkt der Wanderung. Rückblickend war das Gehen in umgekehrter Richtung kein Nachteil.

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Noch ist es ruhig am R1 / 6.3.2026

Erste Fahrt nach Passau, fünf Wochen früher als letztes Jahr. Das frühlingshafte Wetter macht es möglich. Am Radweg ist natürlich wenig los, auch der Schiffsverkehr auf der Donau ist überschaubar.

Zwischen Aschach / Kaiserau und Kobling ist der R1 wegen Felssicherungsarbeiten gesperrt. Ein Ausweichen auf das linke Ufer ist nicht möglich, da die Radfähren noch nicht in Betrieb sind. Daher bleibt mir nur den Umweg über Haibach ob der Donau. Sieben Kilometer geht es bis zum Ort bergauf. Die Steigung ist moderat und stellt weder für Fahrer noch für dan Akku eine besondere Herausforderung dar.

Die anschließende lange Abfahrt nach Kobling ist etwas tückisch, zumal in den schattigen Kurven der Feind der Radler lauert - Rollsplitt. Dafür ist dann der Donauradweg wieder gut befahrbar.

Zwischenstopp in Jochenstein. Hier bleibe ich hin und wieder stehen um die Trinkflasche zu füllen, vorwiegend aber wegen der köstlichen Torten. Nach über 70 km kann etwas Zucker nicht schaden.

Beim Kraftwerk könnte ich jetzt auf das rechte Donauufer wechseln, das liegt aber im Schatten. Ich radle daher bis Passau am linken sonnigen Ufer und hebe mir das schattige rechte Ufer für den Sommer auf.

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Ameisstein / 4.3.2026


Auf Grund der guten Erreichbarkeit fahre ich heute nochmals ins Almtal um den Ameisstein zu besuchen. Da ich erst um 11:30 in Linz wegfahre, stehe ich natürlich bei "optimalem" Fotolicht am Gipfel.

Anschließend umrunde ich noch den See. Das Eis ist innerhalb einer Woche etwas weniger geworden und wird bald ganz verschwunden sein. Der Frühling lässt sich nicht mehr aufhalten.

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