Springbach / 28.5.2026


Das Gebiet westlich vom Almtalerhaus bietet nicht das, was Bergbegeisterte üblicherweise suchen. Eine schöne Aussicht, ein Gipfelkreuz, ein markierter Weg, Fehlanzeige. Dafür gibt es viel Wald, Forststraßen und einige Wasserfälle, die ich mir heute aus der Nähe anschauen möchte.

Beim Zustieg nehme ich den Umweg über das Stranegg, eine unscheinbare Erhebung mit bescheidenen 994 Meter Höhe, dafür mit schönem Blick zu den abweisenden Nordwänden des Toten Gebirges, falls dieser nicht durch Wolken eingeschränkt ist.

Der erste Wasserfall befindet sich am Ende einer Forststraße hinter einer Abbruchkante, wo der Hang schon etwas abgerutscht ist. Der kurze Übergang ist aber problemlos zu schaffen. Nach wenigen Metern komme ich zum "richtigen" Wasserfalls. Ich mache einige Fotos und steige dann rechts noch einige Meter hinauf. Hier sieht man eindrucksvoll, wie das Wasser richtige Wannen in den Fels "gegraben" hat.

Der Rückweg. Ein Abstieg entlang des Baches ist durchgehend nicht möglich, also weiche ich stellenweise in den Wald und später auf die Forststraße aus.

Bevor der hintere Springbach in den Straneggbach mündet, kann man noch einen letzten Wasserfall bestaunen. Diesen kann man entweder von der Forststraße aus schlecht sehen, oder zwecks besserer Sicht ein kurzes Stück steil absteigen. Natürlich wähle ich die zweite Möglichkeit und erreiche nach erfolgreicher Besichtigung bald wieder den Ausgangspunkt.

Bilder


Traunradweg / 26.5.2026


Ende Mai und es hat schon eine Temperatur wie im Sommer. Wenn das so weitergeht, wird es im August ungemütlich. Momentan reicht zur Abkühlung aber noch der Fahrtwind.

Am Traunradweg R4 nach Gmunden, weiter nach Attnang und mit dem Zug zurück, so schaut meine unspektakuläre Tagestour aus. Für die 93 km lange Strecke lasse ich mir viel Zeit. Da geht sich diesmal auch ein kurzer Powernap auf einer schattigen Bank kurz vor Gmunden aus. Sehr zu empfehlen, vielleicht sollte ich so eine Pause öfters machen.

Bilder

Donaulimes / 23.5.2026

Gelenkschonend befahre ich heute einen Abschnitt des westlichen Donaulimes, seit Juli 2021 mit dem Prädikat "Welterbe" versehenden. Bei meiner letzten Fahrt im April habe ich ja bereits das Römerbad in Schlögen besichtigt, heute sehe ich mir das Kleinkastell in Oberranna an, oder besser gesagt, was davon noch übrig ist.

Nach einer kurzen Besichtigung radle ich weiter, komme aber nicht weit, denn beim Engelszeller Stiftscafé kann ich nicht einfach vorbeifahren. Und der Halt lohnt sich, denn es gibt frische Schaumrollen, köstlich!!!!

Ohne Gefahr einer Unterzuckerung fahre ich anschließend nach Passau weiter, wo meine Ausfahrt wie immer beim Bahnhof endet.

Bilder

Belastungsprobe / 21.5.2026


Der Mai hat nicht wunschgemäß begonnen. Ein kleiner Ausrutscher hat das rechte Fußgelenk beleidigt. Nach einer kurzen Schonphase, die mir aber trotzdem lange vorgekommen ist, beginne ich vorsichtig mit einer einfachen Wanderung in die Röll. Mein Interesse gilt dabei besonders dem Wasserfall beim Grieskar.

Ausgangspunkt ist der gebührenpflichtige Parkplatz hinten beim Seehaus. Als Öffibenutzer machen die Betreiber allerdings kein Geschäft mit mir.

1¼ Stunden später stehe ich bei der Abzweigung ins Grieskar. Bisher hat der Fuß die Belastung gut vertragen. Um zum Wasserfall zu gelangen muss ich aber jetzt den Weg verlassen. Der Zustieg ist nicht schwierig, aber das Gehen im Gelände verlangt einiges an Aufmerksamkeit.

Und dann stehe ich am Wandfuß in unmittelbarer Nähe der beiden Wasserfälle. Es ist eine beeindruckende Szenerie, die sich hier aufbaut. Einige Minuten beobachte ich das herabstürzende Wasser, dann gehe ich zum Almsee zurück.

Bilder