Gr. Pyhrgas / 4.6.2026

Der Gr. Pyhrgas gehört nicht zu meinen Lieblingsbergen. Erst vier Besteigungen finde ich in meinen Aufzeichnungen. An der Aussicht kann es jedenfalls nicht liegen, denn die ist exzellent. Wahrscheinlich liegt es am Weg, der mir nicht sonderlich behagt.

Dank einer Mitfahrgelegenheit komme ich heute wieder in den "Genuss" diesen Berg zu besteigen. Wir parken bei der Bosruckhütte und wählen die Variante über den Lugsattel, den vermutlich am meisten begangenen Weg. Mit leichtem Rucksack und neuen Schuhen komme ich gut voran und bewältige die 1200 hm in knapp drei Stunden.

Nach einer ausgedehnten Rast beginnen wir mit dem Abstieg. Wir nehmen den Hofersteig um zum Rohrauerhaus zu gelangen. Rückblickend eine schlechte Wahl, denn der Steig ist steil, brüchig und viele lose Steine erfordern ständige Konzentration. Bei meinen bisherigen zwei Aufstiegen ist mir das nicht so aufgefallen, aber absteigen würde ich hier nicht mehr.

Ab der Baumgrenze wird das Gehen einfacher, dafür nimmt der Durst zu. Für die Lösung dieses "Problems" bietet sich das Rohrauerhaus an. Beim anschließenden Rückweg zum Ausgangspunkt können wir noch einen Blick auf die steile Flanke des Gr. Pyhrgas werfen. An meiner Einstellung zu diesem Berg hat sich nichts geändert.

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Signalkogel / 2.6.2026

Eine AV-Wanderung mit Bahn und Bus. Nach einer relativ kurzen Anreise (1:15 ab Linz) starten wir bei der Großalm. Den höchsten Punkt des Tages, das ist der hintere Signalkogel, der im Gegensatz zum vorderen Signalkogel keine Aussicht zu bieten hat aber um 108 Meter höher ist, erreichen wir nach etwa einer Stunde.

Auch beim anschließenden Übergang zum vorderen Signalkogel gibt es wenig zu sehen, dafür ist die Aussicht am Gipfel umso besser. Vom Brunnkogel zum Grünalmkogel und darunter der dunkelblaue Langbathsee, ein herrlicher Blick.

Obwohl der See schon zum Greifen nahe liegt, benötigen wir noch fast eine Stunde bis zum Langbathseestüberl. Dort verzichte auf das Mittagessen, was mir beim fleischlastigen Angebot nicht schwer fällt und nehme stattdessen ein Bad im überraschen warmen Wasser (geschätzt 19-20 Grad).

Der weitere Routenverlauf ist abwechslungsreich. Auf Forststraßen und Waldwegen gehen wir zum ehemaligen Gasthaus Windlegern (jetzt Frühstückspension) und von dort immer bergab zur Bushaltestelle in Neukirchen.

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