Johannesweg 3. Etappe / 6.9.2013

DSC_1603 Die heutige Etappe habe ich etwas unterschätzt. In der Meinung, dass es nur 20 km bis nach Pierbach sind, habe ich etwas getrödelt. Kurz vor Königswiesen dann ein Blick auf die Karte und die verbleibende Distanz grob überschlagen. Ergebnis: ein weiter Weg liegt noch vor mir, zumal auch die ursprüngliche Wegführung etwas verlegt (und damit verlängert) wurde. Rasch gehe ich weiter und vergessen in Königswiesen frisches Wasser nachzufüllen, so etwas sollte eigentlich nicht passieren. Durstig marschiere ich in Richtung Mötlas, als plötzlich in einem Wald das leise Plätschern eines Baches zu hören ist. Ob das Wasser sauber ist? Egal, der Durst ist größer, und rückblickend kann ich sagen, dass es sauber war.

Bis zur Ruine Ruttenstein gehe ich auf Asphalt, da merkt man erst wie hart so ein Untergrund sein kann. Es geht jetzt noch einmal bergauf bis zur Jausenstation, die ich aber erst nach der Turmbesteigung besuche. Ich bin jetzt wirklich schon müde, spüre die vielen Kilometer der letzten Tage in den Beinen. Aber zum Glück geht es jetzt nur mehr bergab zur Großen Naarn und dann eben zum Ausgangspunkt in Pierbach zurück.

Fazit: ein abwechslungsreicher, bestens markierter Weg durch eine wunderbare Landschaft. Freundliche Menschen mit denen man leicht ins Gespräch kommt (sofern man das will).

31,5 km / 950 HM

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