... groß, größer, Größtenberg / 16.7.2019

Der Große Größtenberg, gelegentlich auch Gresten- oder Krestenberg genannt, ist mit einer Höhe von 1724 m ü. A. die höchste Erhebung des Reichraminger Hintergebirges. Er überragt inselartig die bewaldeten Berge, die deutlich niedriger sind. Der gesamte Gipfelbereich ist mit ausgedehnten Beständen der Bergkiefer (Pinus mugo) überzogen. Der Große Größtenberg wird touristisch oft besucht und bietet eine schöne Rundsicht. Am Gipfel befindet sich ein Gipfelkreuz mit Gipfelbuch.

Quelle: wikipedia

Was hier nur am Rande erwähnt wird, sind die Aufstiegs-möglichkeiten. Es gibt zwei markierte Wege, einen von Süden (Haselsgatter) und einen von Norden (Bodiggraben). Daneben existiern auch noch einige unbekannte Steige (Brandlsteig, Ahorntal), die aber nur Spezialisten begehen sollten. Ich wähle den langen, aber gemütlichen Zustieg durchs das Schneetal.

Zu erwähnen ist, dass sich der Berg im Nationalpark Kalkalpen befindet. Dementsprechend schonend wird hier mit der Natur umgegangen. Umgestürzte Bäume bleiben liegen und dürfen langsam verrotten, was gelegentlich zu kleinen, aber überwindbaren Hindernissen führen kann. Die erste Rast mache ich bei der Weingartalm, wo eine einfache Bank an der Hüttenwand zum Verweilen einlädt. Ein schöner Platz, ruhig und friedlich.

Gestärkt gehe ich weiter in Richtung Halterhüttental, passiere die unscheinbare Abzweigung zum Kl. Größtenberg und komme so zum Sattel zwischen den beiden fast gleichhohen Gipfeln. Hier zweigt nördlich das Ahorntal ab, das ich eventuell einmal später erkunden werden.

Zwischen dichten Latschen schlängelt sich nun der Weg zum weiten Gipfelplateau des Gr. Größtenberges hinauf. Solche Berge sind ganz nach meinem Geschmack, keine ausgesetzte Stellen, und somit auch keine Absturzgefahr. Den höchsten Punkt erreiche ich nach gut vier Stunden, wobei hier die Pausen für's Trinken, Fotografieren oder einfach nur Schauen enthalten sind. Ich genieße die lange Gipfelrast, dann gehe ich im schönen Nachmittagslicht in drei Stunden zum Ausgangspunkt im Bodiggraben (Parkplatz Schwarzgraben) zurück.

Bilder