Laudachsee / 5.8.2026

Mit dem Rad zum Laudachsee. Klingt nicht schwierig, zumal mehrere beschilderte Forstwege dorthin führen. Ohne lange zu überlegen wähle ich die Route über den Mitterweg, auf der ich schon einmal zum Laudachsee geradelt bin. Damals allerdings mit dem leichten Mountainbike und 22 Jahre jünger.

Ich starte beim Bahnhof, radle zuerst bergab zum See und anschließend in einer weiten Schleife bis zum letzten Parkplatz hinauf. Dort endet die asphaltierte Straße und der für Radfahrer freigegebene Wanderweg beginnt.

Anfangs noch ganz gut befahrbar, wird der Weg mit zunehmender Höhe immer steiniger. Mein schweres E-Bike ist für diese Bedingungen nur bedingt geeignet. Ohne Federung dringen sämtliche Schläge ungefiltert zu mir durch. Mich wundert es auch, dass die abgefahrenen Reifen diese Tortur unbeschadet überstehen. Zum Glück erreiche ich weiter oben die rettende Forststraße, auf der ich dann bequem bis zum Laudachsee fahren kann.

Zuerst radle ich noch um den See, dann gönne ich mir eine lange Badepause schön gelegenen See, eingerahmt von Katzenstein und Traunstein.

Die Weiterfahrt ins Almtal verläuft dann wesentlich entspannter als die Auffahrt von Gmunden. Abgesehen von einem kurzen Abschnitt im Hauergraben sind die Forststraßen gut zu befahren. Nach einer weiteren Badepause an der Alm radle ich wieder über den Ziehberg zur Bahnstation nach Kirchdorf.

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