Genusstour / 30.8.2026

Nach der gestrigen Wanderung bleibe ich heute den ganzen Tag sitzen, aber nicht zu Hause, sondern im Sattel. Und tatsächlich ist das Radfahren – noch dazu mit Unterstützung – ein relativ gemütliches Unterfangen. Nur das Sitzfleisch meldet sich meistens nach 70 km. Ich frage mich, wie das die Teilnehmer der Tour de France 3.500 km lang aushalten. Jedenfalls nicht so entspannt wie ich bei meiner monatlichen Genusstour durchs Donautal.

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Punktlandung / 29.8.2026

Am Hofalmsattel

Nachdem die letzte Wanderung nicht ganz optimal verlaufen ist, bleibe ich heute auf vertrautem Terrain. Auf markierten Wanderwegen gehe ich von der Steiermark (Ardning) nach Oberösterreich (Spital am Pyhrn) – da kann diesmal wirklich nichts schiefgehen!

Da ich es nicht eilig habe, genieße ich ausgiebig die kulinarischen Pausen: Zu Mittag auf der Ardningalm und am Nachmittag auf der Hofalm.

Schließlich liegen 15 km und 830 hm hinter mir, als ich 10 Minuten vor Abfahrt des Zuges bei der Bahnstation ankomme. Eine Punktlandung. So soll's sein!

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Freier Seezugang / 27.8.2026

Zwecks Erholung von meiner letzten Wanderung verlege ich mich heute wieder aufs Radfahren. Einfallslos – aber trotzdem immer wieder schön – ist der Traunsee mein Ziel. Außerdem gibt es dort noch einen Badeplatz, den ich besuchen möchte.

Etwas abweichend von meiner sonstigen Strecke wähle ich ab Lambach spontan eine Route weiter östlich des beschilderten Radwegs. Besser wäre es jedoch gewesen, die Route schon zu Hause zu planen, um nicht erst während der Fahrt an jeder zweiten Kreuzung auf die Karte oder das Handy schauen zu müssen. Aber ich habe es ja nicht eilig – nervig ist es trotzdem.

Um die Mittagszeit komme ich nach Gmunden. Im Zentrum ist heute viel los, da gerade für den bevorstehenden Töpfermarkt aufgebaut wird. Ich fahre ein Stück weiter bis zum Ende der Esplanade, wo sich die Freizeitanlage „Lehenaufsatz“ befindet. Ich bin positiv überrascht, dass es hier einen so schönen öffentlichen Seezugang gibt. Nach einer ausgiebigen Badepause radle ich zum nächsten Badeplatz weiter: die Bräuwiese in Traunkirchen.

Hier hat sich seit meiner Jugend wenig verändert. Nur die schattenspendenden Bäume waren in den 1970er-Jahren noch nicht vorhanden. Dafür gab es damals einige unangenehme Schlingpflanzen in Ufernähe, von denen heute nichts mehr zu sehen oder zu spüren ist.

Anschließend radle ich gemütlich nach Ebensee weiter, wo ich die Ausfahrt nach 94 Kilometern beende.

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Ziel verfehlt, Kilometer verdoppelt / 24.8.2026


Ich fahre nach längerer Zeit wieder mit Bahn und Bus zur Landesgrenze. Mein Ziel ist das 1,5 km östlich vom Angerkogel gelegene Kühfeld. Etwa 1000 hm sind dabei zu überwinden, die letzten allerdings weglos. So schwierig kann das nicht sein.

Nach einer guten Stunde komme ich zur Hintereggeralm und biege dort auf den Weg 287 zur Alblhütte ab. Hier kann ich erstmals die abweisende Südseite des Kühfelds sehen. Der unmarkierte Steig zum Gipfel soll sich aber etwas weiter westlich befinden.

Ich gehe weiter, schaue nach einer Abzweigung, werde aber nicht fündig. Den Steig dürfte ich übersehen haben. Ich gehe wieder zurück, schaue nochmals ganz genau, ob irgendwo eine Abzweigung oder Markierung zu sehen ist – leider vergeblich. Ich hätte mich doch genauer informieren sollen.

Für den Rückweg wähle ich die etwas längere Variante zur Hintersteineralm. Leider ist der Bus mittlerweile ohne mich abgefahren. In der Annahme, dass ich bei der Wurzeralmbahn sicher eine Mitfahrgelegenheit bis zur Bahnstation finden werde, gehe ich zuerst über das Hintersteinermoos und anschließend durch den Gipsgraben zur Talstation weiter.

Nach einer Stunde komme ich zum leeren Parkplatz. Damit habe ich nicht gerechnet. Da es mit dem Autostoppen nicht klappt, setze ich meinen Weg auf dem Gewässerlehrpfad nach Spital am Pyhrn fort. Für die sicher informativen Schautafeln am Weg habe ich mittlerweile nichts mehr übrig, ich will nur mehr den Zug erreichen.

Die letzten Kilometer ziehen sich, aber nach fast 25 km sehe ich endlich die Bahnstation vor mir und den soeben abfahrenden Zug. Heute geht aber auch alles schief. Notgedrungen verlängert sich mein Wandertag um eine Stunde, bis der nächste Zug kommt.

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Seen sammeln / 15.8.2026

Bis jetzt habe ich in diesem Sommer schon einige Seen besucht und natürlich auch darin gebadet. Um die Sammlung zu erweitern, besuche ich heute im Flachgau die dortigen Seen.

Ausgehend – oder besser gesagt ausfahrend – von Straßwalchen radle ich zuerst zum Grabensee. Leider gibt es dort kaum einen freien Seezugang. Der mir von früher bekannte Platz beim sogenannten Gnadenbründl wirkt alles andere als einladend. Wahrscheinlich darf man dort auch nicht baden (Naturschutzgebiet). Beim öffentlichen Strandbad von Perwang ist mir zu viel los.

Nächstes Ziel ist der Mattsee. Ein freier Seezugang ist auch dort kaum möglich. Ich habe den Eindruck, dass der Uferbereich fest in privater Hand ist. Zufällig entdecke ich aber doch noch eine Möglichkeit, ins Wasser zu gelangen und eine Runde zu schwimmen.

Beim nahen Obertrumer See habe ich mehr Glück. Dort gibt es einen wunderbaren Naturbadeplatz, den ich bei meiner Wanderung auf dem Jakobsweg letztes Jahr entdeckt habe. Mittlerweile wurde dort eine kleine Stiege angebracht, was den Zugang erheblich erleichtert. Nach einem ausgiebigen Bad setze ich die Fahrt auf Umwegen nach Neumarkt am Wallersee fort, wo ich die Seenrundfahrt beende.

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Landpartie / 14.8.2026


Wenn es so weitergeht, wird der August 2026 in die Geschichte eingehen. So viele Rad- und Badetage in kurzer Zeit sind wirklich ungewöhnlich.

Da ich ruhige Plätze bevorzuge, fällt meine Wahl heute wieder auf das Almtal. Zur Abwechslung habe ich mir diesmal eine teilweise neue Route zusammengestellt: Über Sipbachzell, Kremsmünster und Voitsdorf radle ich bei hochsommerlichen Temperaturen dem erfrischenden Bad in der Alm entgegen.

Zurück geht's wieder über den Ziehberg und in schneller Fahrt hinunter ins Kremstal.

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Langbathsee / 8.8.2026

Heute beginne die Radtour erstmals in Pinsdorf. Praktischerweise befindet sich neben der Bahnstation ein großes Lebensmittelgeschäft, wo ich mich mit Proviant eindecken kann. Dann radle ich bei aufgelockerter Bewölkung los.

Die Fahrt durchs Aurachtal ist unspektakulär, es ist eine ruhige Gegend mit den typischen Häusern meist im klassischen Landhausstil. Gepflegte Gärten, ein geschlossenes Gasthaus, wenig Verkehr.

Erste Pause bei der Nadasdy Klause. Von der ist allerdings wenig zu sehen, aber der Ausblick zum Höllengebirge ist auch nicht zu verachten. Ich unterhalte mich kurz mit einer Radlerin, die mit einem extrem leichten Carbonrad unterwegs ist. So ein Fliegengewicht könnte ich jetzt gut gebrauchen. Die folgende Auffahrt zum Sattel "Lueg" ist aber auch mit dem schweren E-Bike locker zu schaffen.

Bei der kurzen Abfahrt zum hinteren Langbathsee fällt mir das verfärbte Laub auf. Stellenweise sieht es hier aus wie Anfang Oktober. Dass es aber erst Anfang August ist, merke ich spätestens beim Schwimmen im See. Der Kälteschock, wie es bei einem Bergsee manchmal zu erwarten ist, bleibt aus.

Nach einer langen Pause fahre ich zum vorderen Langbathsee und weiter nach Ebensee. Hier ist es spürbar wärmer, eine weitere Badepause wäre jetzt angebracht. Diese mache ich aber erst in Traunkirchen, wo es gleich im Ort einen frei zugänglichen Badeplatz gibt. Solche Plätze sind nicht hoch genug zu schätzen, zumal der freie Seezugang leider nicht überall eine Selbstverständlichkeit ist.

Am Nachmittag radle ich weiter, vermeide diesmal aber die Hauptstraße. So komme ich ungeplant auch noch zu einem vorzüglichen Kaffee samt Vorführung einer Feldbahn. Liebevoll wurde hier eine schöne Strecke angelegt, ein sehr großes Spielzeug für Erwachsene, das aber auch Kinder erfreut.

Endpunkt meiner Ausfahrt ist wieder einmal der große Bahnhof in Attnang-Puchheim. Mein Zug kommt aus Salzburg und bleibt sprichwörtlich bei jedem Misthaufen stehen. Der Andrang ist daher sehr überschaubar und viel Platz für Rad und Radler (und -Innen, solche sind aber nicht zu sehen).

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Laudachsee / 5.8.2026

Mit dem Rad zum Laudachsee. Klingt nicht schwierig, zumal mehrere beschilderte Forstwege dorthin führen. Ohne lange zu überlegen wähle ich die Route über den Mitterweg, auf der ich schon einmal zum Laudachsee geradelt bin. Damals allerdings mit dem leichten Mountainbike und 22 Jahre jünger.

Ich starte beim Bahnhof, radle zuerst bergab zum See und anschließend in einer weiten Schleife bis zum letzten Parkplatz hinauf. Dort endet die asphaltierte Straße und der für Radfahrer freigegebene Wanderweg beginnt.

Anfangs noch ganz gut befahrbar, wird der Weg mit zunehmender Höhe immer steiniger. Mein schweres E-Bike ist für diese Bedingungen nur bedingt geeignet. Ohne Federung dringen sämtliche Schläge ungefiltert zu mir durch. Mich wundert es auch, dass die abgefahrenen Reifen diese Tortur unbeschadet überstehen. Zum Glück erreiche ich weiter oben die rettende Forststraße, auf der ich dann bequem bis zum Laudachsee fahren kann.

Zuerst radle ich noch um den See, dann gönne ich mir eine lange Badepause schön gelegenen See, eingerahmt von Katzenstein und Traunstein.

Die Weiterfahrt ins Almtal verläuft dann wesentlich entspannter als die Auffahrt von Gmunden. Abgesehen von einem kurzen Abschnitt im Hauergraben sind die Forststraßen gut zu befahren. Nach einer weiteren Badepause an der Alm radle ich wieder über den Ziehberg zur Bahnstation nach Kirchdorf.

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4-Seen-Fahrt / 3.8.2026

Sommerzeit ist Badezeit, das gilt besonders bei den aktuellen Temperaturen. Subjektiv habe ich den Eindruck, dass es von Tag zu Tag wärmer wird. Meine Wanderambitionen verschiebe ich daher abermals auf später.

Hier die Eckdaten meiner Route:

Bahnstation Oberhofen - Irrsee - Mondsee (erste Abkühlung) - Attersee (zweite Abkühlung) - Traunsee (dritte Abkühlung) - Bahnstation Traunkirchen.

Dabei befahre ich erstmals auch das Weissenbachtal, eine bei Motorradfahrern sehr beliebte Strecke. Der Radweg führt aber bis auf die letzten 2 km abseits der Straße, somit ist vom Straßenverkehr kaum etwas zu spüren.

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