Vorerst gehe ich aber in 2½ Stunden zum Rossfeldboden, vorwiegend auf Forststraßen mit wenig Aussicht. Aber dann ändert sich das Bild: Der Weg führt jetzt steil und meist in der Falllinie die Südflanke hinauf. Besonders wohl fühle ich mich hier nicht, denn ich bevorzuge sanftere Anstiege. Schließlich erreiche ich aber doch problemlos den Kitzstein und genieße erst einmal die herrliche Aussicht.
Dann liegt der zwar kurze, aber etwas luftige Übergang zum Lahnerkogel vor mir. Schaut eigentlich nicht so schwierig aus. Konzentriert und ohne in die Tiefe zu blicken, gehe ich weiter. Es sind nur 100 Meter bis zu einem Felskopf – technisch einfach, aber für mich trotzdem grenzwertig. Daher bin ich auch erleichtert, als diese Stelle hinter mir liegt und ich wieder einen „normalen“ Weg vor mir sehe.
Wenig später komme ich zum Lahnerkogel, auf dem ich schon öfter gestanden bin. Heute ist es aber anders, denn hinter mir liegt eine Überschreitung, die ich schon lange machen wollte und heute realisieren konnte.
Dann beginne ich den westseitigen Abstieg: zuerst im freien Gelände an der Lawinenverbauung vorbei, später im Wald hinunter zur Fuchsalm. Nach einer kurzen Trinkpause (Gösser) erreiche ich zehn Minuten vor der Abfahrt die Bushaltestelle.
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